Bleiglas

OG 1.5 (Bleiglasfensterzimmer)

 

  • Im Raum 1.5 ist ungewöhnlich der Lehmfußboden. Die Fachwerkhölzer sind mit Kasein, farblos, verfestigt. Sie behalten so ihre Holzfarbe, ein Ölen (z.B. mit Leinölfirnis) würde die Farbe „anfeuern“, d.h. sie würden sehr dunkel und farbig werden. Die Deckenbretter (die eigentlich Schwarten sind, so wie sie auch an der Bodentreppe sichtbar sind) wurden gekalkt.
  • Das untere Fachwerkfeld musste vom Lehmbauer in traditioneller Art neu eingebaut werden. Rechts die Tür, eine ganz einfache Brettertür.
  • Das Bleiglasfenster wir mussten es mit einem schussfestem Glas sichern, das außerhalb angebracht wurde. Die „Ruten“ wurden zum Teil repariert. Solche Bleiglasfenster gibt es in Dittelsdorf, Hirschfelder str.31, dem Ortsmuseum. Und sie wurden aktuell in Waltersdorf auf dem Dachboden eines Umgebindehauses gefunden.
  • Das alte Fenster, so wie wir es vorgefunden haben.

 

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