Fassade

Fassaden

  • Das Haus liegt giebelständig an der ganz alten Dorfstraße von Seifhennersdorf.
  • Markant das Kreuzstrebenfachwerk aus dem 17.Jahrhundert. Schopfdach, verbretterter Giebel, Lehmputz mit Kammritzmustern, dünner Kalkputz mit einem schwachen Putzbild, das Erdgeschoss ist in Natursteinmauerwerk, verputzt.
  • Bei Feuchtigkeit ist das Putzbild deutlicher. Kann man das Bild als ein Wappen deuten?
  • Das Haus liegt im alten Zentrum des Ortes, unterhalb des Kirchberges mit Kirche und Kirchschule.
  • Malerisch stehen sich die Architekturelemente der Fassade gegenüber.
  • Die Hofseite: Große Brüche in der Gestaltung der Fassade. Erster Hinweis auf eine komplizierte Baugeschichte. Die linke Seite macht einen „modernen“ Eindruck: Es ist der jüngere Teil des Hauses. Neben der Stalltür zwei Putzfelder, die als „Befund“ den Altzustand dokumentieren.
  • Hier während des Baues: Die Befundfelder bleiben erhalten.
  • Der Südwest-Giebel: Wunderschön die alte Verbretterung. Die Bretter sind unterschiedlich breit – so wie die Bäume gewachsen waren. Der Regen hat die Jahresringe freigewaschen. Die Tropfkante unten ist gekerbt, sie ist mit „Sonntagen“ versehen worden.
  • Zur Reparatur wurde die Verbretterung abgenommen. Darunter das Fachwerk von 1830, als das Haus verlängert wurde.
  • Die Nordwest-Seite. Rechts ist etwas Fachwerk sichtbar: Ein Kreuzstrebenfachwerk bis zum Fenster. Hier ist der alte Eckständer. Rechts davon die Verlängerungdes Hauses von 1835. Unten das „Aborthäusel“, so wie es früher an fast allen Häusern stand. Das kleine Fenster im OG wurde nach Befund wiederhergestellt. Links unten der Massivteil mit Stall und Abstellraum.
  • Beim Putzen blieb auch hier eine kleine Fläche als „Befundfenster“ erhalten.
  • Das Haus in der Flussaue der Mandau. Die Nordwest-Fassade und links der Giebel.

 

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