Lage

Lage und Geschichte

 

  • Abb.1 Siedlungsentwicklung (nach LANGEN)
  • Abb.2 Die Zittauer Herrschaft um 1600 (KLAPPER). Zahlen geben das Jahr des Übergangs an die Stadt Zittau an.
  • Abb.3 Historische Flureinteilung Seifhennersdorfs (RICHTER) Die typische Flureinteilung eines Waldhufendorfes war in Seifhennersdorf besonders deutlich und erhielt sich in der Grundstruktur bis heute.
  • Abb. 4 Ausschnitt aus einem historischen Katasterplan Unstrukturierte Bebauung in der Mandau-Aue Die Kirche, erhöht auf dem Kirchberg stehend, dominiert die Tallage.
  • Abb.5 Lageplan (CIESLAK-CARRAS) Die Straße „Am Weißeweg“ war Teil der alten Dorfstraße von Seifhennersdorf. Hier entstand vor über 400 Jahren das Haus, das heute die Nr.23 trägt.

 

Die Gründung von Seifhennersdorf erfolgte um das Jahr 1200 durch die Ansiedlung mainfränkischer Kolonisten. Beauftragte des Landesherrn, des Königs von Böhmen, (sogenannte Lokatoren), ließen das Land vermessen und verteilten es an Kolonisten, die hauptsächlich aus Franken kamen. Aus dem Namen von Seifhennersdorf kann man auf einen „Heinrich“ als Lokator schließen. Die ersten Siedlungen lagen hauptsächlich an den Bach- und Flussläufen.

 

Drei Jahrhunderte gehörte nun der Ort zur Herrschaft Tollenstein.
1584 wurde er von der Stadt Zittau gekauft, allein der Ortsteil Oberhennersdorf (heute Horni Jindrichov, ein Stadtteil von Rumburk in Tschechien) blieb in der Herrschaft Tollenstein und damit bis heute böhmisch.

 

 

 

Weitere Informationen…

 

 

Abb.1 aus der Publikation JAHN-LANGEN (1961) Das böhmische Niederland, FDL 117
mit freundlicher Genehmigung der Deutschen Akademie für Landeskunde e.V., Prof.Wießner
04103 Leipzig, Johannisstr. 19a
Abb.2 aus Dr. KLAPPER, Matthias: Hoferbfolgen und Stammtafeln der Bauernfamilien in
Seifhennersdorf (Oberlausitz).. SR 243 im Buchversand der AMF e.V., Leipzig,
mit freundlicher Genehmigung vom Autor
Abb.3 Johannes Richter, Seifhennersdorf
Abb.4 aus einem historischen Katasterplan
Abb.5 nach einer Zeichnung von CIESLAK-CARRAS in der Bauakte